-
Administrator
- Renommee-Modifikator
- 58
Meta-Studie zu Auswirkungen von "Killerspielen"
Gestern hat das Schweizer Radio DRS 2 in einer Wissenschafts-Sendung die Auswirkungen von so genannten Killergames auf die Spieler kommentiert.
Es wurde eine Meta-Studie erstellt und somit die Aussage von 130 Einzelstudien unter einen Hut gebracht.
Brad Bushman Professor an der University of Michigan fast seine Ergebnisse so zusammen: Aggressives Verhalten im täglichen Leben hat viele Gründe: Gewalt in der eigenen Familie, Armut oder Drogenkonsum. Computerspiele haben das Potenzial, aggresives Verhalten um ca. 10% zu steigern. Das heisst aber auch, das 90% des agressiven Verhaltens anders zu erklären ist.
Chris Ferguson, ein Gewaltforscher der Texas University hat da eine eine andere Meinung: Er sah aufgrund seiner Studien keinen Zusammenhang mit Aggression und Computerspielen. Er meint das es auf die Definition ankommt: Fragt man einen Gamer direkt nach einem Spiel welche Gedanken ihm durch den Kopf gehen, wird man schon zur Antwort bekommen, das sich die Gedanken um Gewalt drehen. Das iwäre aber bei einer Frage nach Sex, kurz nach dem "Schäferstündchen" genau so.
Direkte Gewalt z.B. "Dreinschlagen" als Folge von Computerspielen wurde weniger als 1% eingestuft.
Fazit: Die Übersichtsstudie kommt zu dem Schluss, dass die Aggression tatsächlich erhöht wird, aber in einem sehr begrenzten Ausmaß. Spricht das für ein Verbot von gewalthaltigen Computerspielen? Den ob durch ein Verbot die Agression tatsächlich sinkt, ist auch nicht bewiesen.
-
Leutnant
- Renommee-Modifikator
- 38
-
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
Foren-Regeln
Lesezeichen