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  1. #1
    Administrator Sense wird schon bald berühmt werden Avatar von Sense
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    Standard Gaddafi lässt in Tripolis auf Demonstranten schießen

    Tripolis/Kairo (dpa) - Der in die Enge getriebene libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi lässt weiterhin auf Regimegegner schießen. Im Stadtzentrum der Hauptstadt Tripolis eröffneten Soldaten am Freitag das Feuer auf eine Gruppe von etwa 500 Demonstranten.

    Muammar al-Gaddafi lässt seine Truppen mit größter Brutalität gegen seine Gegner vorgehen. © ABACA PRESS/Actionpress
    Laut BBC gab es mindestens einen Toten. Die Regimegegner riefen: "Es gibt nur einen Gott, und der Märtyrer ist der Liebling Gottes." Eine etwa doppelt so große Gruppe von Gaddafi-Anhängern versammelte sich kurz darauf auf dem Grünen Platz, berichtete ein Augenzeuge.
    Ein von politischen Aktivisten angekündigter "Marsch der Millionen" aus allen "befreiten" Städten im Osten bis nach Tripolis blieb zunächst aus. Ein Polizeioffizier sagte, einige Bewohner von Bengasi hätten sich auf den Weg nach Tripolis gemacht, um dort für den Sturz Gaddafis zu demonstrieren. Sie hätten keine Waffen mitgenommen.

    Ein Polizist in der nordostlibyschen Stadt Al-Baidha sagte der dpa, dass Aufständische dort 200 Söldner getötet hätten. Den ausländischen Soldaten seien vom Gaddafi-Regime 12.000 Dollar für jeden getöteten Demonstranten versprochen worden.
    Während die Menschen in Ost-Libyen am Freitag die "Befreiung" ihrer Region feierten, schossen Soldaten auch in anderen Städten im Westen des Landes auf Demonstranten. Ausländer, die in der Stadt Misrata festsitzen, sagten der Nachrichtenagentur dpa am Telefon: "Es gibt große Protestaktionen, und wir hören immer wieder Schüsse." Oppositionelle hatten zuvor Videos von Demonstrationen in den Städten Al-Sawija und Tadschura im Internet veröffentlicht.
    In Bengasi, wo die von Gaddafi befehligten Truppen nicht mehr präsent sind, versammelten sich Hunderttausende, um gegen das Regime zu demonstrieren. In der Stadt sollen während der Unruhen der vergangenen Tage etwa 500 Menschen getötet worden sein.
    Wirr und irr: Muammar Gaddafi




    Der Sicherheitschef von Bengasi, Nuri al-Obeidi, berichtete von einem unterirdischen Gefangenenlager. Die Gefangenen seien in einem früheren Stützpunkt einer vom Gaddafi-Sohn Chamies befehligten Militäreinheit entdeckt worden. Unter den 90 Befreiten seien auch Deserteure gewesen, die sich geweigert hätten, auf Regimegegner zu schießen.
    Gaddafi-Sohn Saif al-Islam versprach derweil politische Veränderungen. Für die Forderungen der Demonstranten gebe es Lösungen, sagte er einem Reporter des Nachrichtensenders CNN Türk, dem die Einreise nach Tripolis erlaubt worden war. Seine Familie habe nur einen Plan, sagte der Gaddafi-Sohn: "Wir werden in Libyen leben und sterben." Das größte Problem seien die bewaffneten Milizen auf den Straßen vieler Städte. "Wir werden Libyen nicht dem Terrorismus überlassen", sagte er.
    Das libysche Außenministerium veröffentlichte in der Nacht einen Aufruf an die "fünf Supermächte". Darin hieß es, diese sollten sich selbst davon überzeugen, dass die libysche Armee nur Waffendepots in der Wüste bombardiert habe und keine zivilen Ziele.
    Die EU-Mitglieder haben sich unterdessen auf ein Sanktionspaket gegen Libyen verständigt. Wie am Freitag aus dem Auswärtigen Amt verlautete, soll der formale Beschluss Anfang nächster Woche gefasst werden. Geplant sind ein Waffenembargo und ein Lieferverbot für Güter, die zur Repression eingesetzt werden können. Weiter sollen das Vermögen der Herrscherfamilie eingefroren und Einreisesperren gegen den Clan verhängt werden.
    Die diplomatische Vertretung Libyens bei den Vereinten Nationen in Genf hat am Freitag Staatschef Muammar al-Gaddafi die Gefolgschaft aufgekündigt und ist zurückgetreten.
    Den Rücktritt kündigte ein Vertreter Libyens am Freitag im UN-Menschenrechtsrat in Genf an, in dem die libysche Führung wegen der Gewaltakte gegen Zivilisten stark kritisiert wurde. Das Gremium war am Vormittag zu einer Sondersitzung zusammengekommen. Zuvor hatte UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay erneut eine strenge Verurteilung Libyens gefordert. "Nach einigen Quellen könnten (in Libyen) Tausende getötet oder verletzt worden sein", sagte Pillay. Der Menschenrechtsrat will am Abend eine Resolution verabschieden.
    An der Morgensitzung des Rates hatte kein Vertreter Libyens teilgenommen. Am Nachmittag sagte dann ein libyscher Delegierter, er und sein Team repräsentierten jetzt nur noch das Volk. "Wir in der libyschen (UN-)Mission haben klar entschieden, als Vertreter des libyschen Volkes und seinem freien Willen zu dienen." Libyen gehört dem UN-Gremium aus 47 Staaten seit rund einem Jahr an. Es wäre das erste Mal, dass ein Mitgliedsland in einer Sondersitzung des Rates verurteilt wird.
    Vertreter Europas, der USA aber auch arabischer, afrikanischer sowie südamerikanischer Staaten hatten die Führung in Libyen wegen ihrer Gewalttaten an der Bevölkerung verurteilt. Die USA verlangten, dass eine unabhängige Kommission die Lage prüfen und die Verantwortlichen für die Verletzung von Menschenrechten zur Rechenschaft gezogen werden müssen.
    Der Entwurf einer Resolution sieht auch vor, dass Libyen aus dem Menschenrechtsrat ausgeschlossen wird. Dies könnte das Gremium aber nur der UN-Vollversammlung empfehlen, die das wiederum mit Zweidrittelmehrheit beschließen müsste.
    Pillay sagte, die Machthaber müssten von der internationalen Gemeinschaft gezwungen werden, die Misshandlungen der Bevölkerung zu stoppen. "Die derzeitige schockierende und brutale Lage in Libyen ist die direkte Folge einer kaltschnäuzigen Missachtung der Rechte und Freiheiten der Libyer", sagte die Hochkommissarin.
    Der Menschenrechtsrat wird sich in der kommenden Woche auf seiner regulären Sitzung erneut mit Libyen befassen. Dazu werden unter anderem in Genf US-Außenministerin Hillary Clinton sowie Bundesaußenminister Guido Westerwelle erwartet.

  2. #2
    Moderator Oberst befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Oberst
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    Standard AW: Gaddafi lässt in Tripolis auf Demonstranten schießen

    Ich hoffe das bald irgendjemand diesen Typen erschießt. Die Spritpreise steigen wegen diesem Affen und das finden wir nicht lustig, denn wir fahren nen amerikanischen Van mit ner 3L V6 Maschine Das kann sich doch bald keine Sau mehr leisten.
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  3. #3
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    Standard AW: Gaddafi lässt in Tripolis auf Demonstranten schießen

    LoL, da unten sterben Leute durch den Staat & der Deutsche macht sich Sorgen wegen dem Spritpreis -.-
    Mal im Ernst, mich kotzt es zwar auch an, aber erstma söllte man in Lybien aufräumen & klarschiff machen !
    Danach kann man sich dan mit dem Sprit rumstreiten......
    Nur finde ich es schade, das man den Chinesen damals bzw heut noch tatenlos zuschaut, wie die mit den Tibetern umgehen......
    Die Welt is echt am Sack !
    MfG




  4. #4
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    Standard AW: Gaddafi lässt in Tripolis auf Demonstranten schießen

    Die Ölaugen gehen mir auf den Sack....is mir doch Wurscht wenn die so am durchdrehen sind. Mich fragt doch auch keiner wie ich meine Familie durchbringe. Und wenn der Sprit so teuer is,dann lohnt sich auch das Arbeiten bald nich mehr.
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  5. #5
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    Standard AW: Gaddafi lässt in Tripolis auf Demonstranten schießen

    Ja das schon, aber denkmal bei uns wäre es so bzw du wärst da unten als Lybier ?!
    Ich mein dass was mit den Spritpreisen abgeht ist schon sowieso seit Jahren ne riesen Sauerei......
    MfG




  6. #6
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    Standard AW: Gaddafi lässt in Tripolis auf Demonstranten schießen

    Silas. Wir sind aber keine Libyer. Was interessiert es uns denn wenn die sich da abschlachten?
    Das wird nur wieder breit getreten damit man sich nicht auf irgendwelche neuen sinnlosen Gesetze konzentriert die geschaffen werden. Mensch, man sollte sich mal darauf konzentrieren was DEUTSCHLAND, ja, da wo wir leben, abgesehen vom Holländer, für Probleme hat und nicht Griechenland oder sonst wer.

    Das einzigste worüber man sich echt aufregen kann ist über den Sprit. 1,56 fürn Liter Benzin, mein Gott,
    ich habs schonmal gesagt, als ich klein war hat man sich drüber aufgeregt dass der Diesel 87Pfennig gekostet hat.

    Zitat Zitat von Oberst
    Mich fragt doch auch keiner wie ich meine Familie durchbringe
    Richtig, wie es einer Familie geht juckt doch kein Schwein.
    Wie du richtig sagtest, arbeiten lohnt sich nicht mehr.
    Da beantragt man sich HartzIV, bekommt sonstige Gelder noch dazu und kann nach den minimalsten Lebensstandart leben.

  7. #7
    Schütze Spiderpig0808 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard AW: Gaddafi lässt in Tripolis auf Demonstranten schießen

    Es gibt geteilte Meinungen über den Spritpreis...Die Öl Industrien +Medien sagen Lybien sei daran Schuld weil ja grade da so viel Öl poruduziert wird. Experten aber sagen das die Ölkonzerne die Spritpreise von sich aus steigen lassen und Lybien nichts damit zu tun hätte.

    Wenn der Krawall ´´da unten´´ vorbei ist, sehen wir ja am Preis wer recht hatte.




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