Wie heise online berichtet, führt die Medizinische Hochschule Hannover - sicherlich angeregt durch die erneut aufgeflammte Diskussion um "Killerspiele" - eine weitere Studie zur Auswirkung medialer Gewaltdarstellungen durch. Zwar werden für die Studie hauptsächlich leidenschaftliche Computerspieler (insbesondere FPS-Spieler) gesucht, die Untersuchung selbst ist aber eher allgemein gehalten: Mithilfe der Kernspin-Tomographie werden die aktivierten Strukturen im Innern des Körpers und insbesondere des Gehirns dargestellt, während die Probanden speziell ausgewählte Bilder und Videosequenzen - ohne Gewaltdarstellungen - betrachten. Ein darauf folgendes Interview schließt die Untersuchung ab, die somit nicht mehr als eineinhalb Stunden dauern soll.
Über Sinn und Unfug der vielen, zum Teil kontroversen Studien zum Thema wird man sicherlich noch lange streiten können. Wer sich umfassend über die Debatte belesen möchte, der sollte jedenfalls mal im Archiv auf heise.de stöbern oder kann sich auf Wikipedia mit einer informationsreichen Zusammenfassung des Themas vertraut machen. Für Interessierte gibt es außerdem immer noch die Möglichkeit, an der Studie teilzunehmen.
Quellen:
heise.de
Studie der MH Hannover
Quelle: COD Infobase


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