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    Standard AW: Joachim Herrmann fordert Verbot von "Killerspielen"

    Vor ein paar Tagen hat der bayerische Innenminister Joachim Hermann (CSU) die Diskussion über ein Verbot der sogenannnten "Killerspiele" wieder ins Rollen gebracht und fordert ein Verbot dieser Spiele.
    Nun hat sich der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, zu der Forderung geäußert:

    "Eigentlich war die Debatte um das Verbot von gewalthaltigen Computerspielen längst beendet. Sowohl in der Politik als auch in den Verbänden bestand Einvernehmen, dass die Kraft besser in die Ausbildung von Medienkompetenz bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie in die Auszeichnung guter Computerspiele gesteckt werden sollte, statt in einen Verbotsaktionismus zu verfallen, der in Zeiten des Internets ohnehin schwer durchsetzbar ist.

    Anerkanntermaßen hat Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten besonders strikte Jugendschutzregelungen und das ist auch gut so. Handlungsbedarf besteht darin, gewaltfreie, anspruchsvolle Computerspiele stärker bekannt zu machen. Der geplante Deutsche Computerspielepreis der Bundesregierung zielt genau in diese Richtung und ist daher eine positive Maßnahme. Dem Vernehmen nach bemüht sich gerade die Bayerische Staatsregierung besonders darum, dass der Preis in München verliehen wird. Vor diesem Hintergrund ist die Forderung nach dem Verbot von Computerspielen ein schlechter bayerischer Running Gag in Wahlkampfzeiten."

    Quelle:COD Infobase

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    Die Kollegen von PC Games haben die Aktion "Ich wähle keine Spielekiller!" aufgrund der Forderung von Bayerns Innenminister Joachim Hermann ins Leben gerufen.

    Es reicht. Endgültig. Wir haben es satt. Und wir wehren uns. Nach den unsäglichen Äußerungen des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann, der ein "Herstellungsverbot für Killerspiele" fordert, ist es - wieder - an der Zeit, Farbe zu bekennen.

    Wir fordern alle volljährigen, Wahlberechtigten Spielefans in Bayern auf, diesen Brief auszudrucken, auszufüllen und zu unterschreiben. Faxen Sie! Mailen Sie! Schreiben Sie! Kopieren Sie den Text (siehe Seite 2) und leiten Sie ihn an Freunde und Kollegen weiter! Drücken Sie das Dokument Ihrem Abgeordneten und Kandidaten an den Infoständen Ihrer Stadt in die Hand. Schicken Sie E-Mails und Faxe direkt an die Amtsinhaber der bayerischen Staatsregierung. Kurzum: Machen Sie deutlich, dass Sie sich als Bürger und Wähler des Freistaates Bayerns nicht diskriminieren und bevormunden lassen wollen.

    Unser Service für Sie: E-Mail-Adressen einiger Amt- und Würdenträger von Regierung und CSU.
    Mehr Details

    Wenn Sie Name, Anschrift und Kontakt-E-Mail Ihres persönlichen CSU-Wahlkreiskandidaten kennen, nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion; wir werden die Liste nach und nach ergänzen. Vermeiden Sie Spam-Mails: Bitte versenden Sie nur dann E-Mails, wenn Sie hinter dieser Aktion stehen. Geben Sie stets Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre E-Mail-Adresse an - anonyme E-Mails helfen niemandem. Geben Sie dem Protest einen Namen - Ihren Namen!

    Wir bitten Sie herzlich: Machen Sie mit!

    Die Redaktion von PC Games

    Download:Brief zur Landtagswahl (PDF)

    Quelle:COD Infobase

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    Die CSU-Fraktion des bayerischen Landtags hat sich öffentlich per Pressemitteilung zur PC Games-Aktion "Ich wähle keine Spielekiller!" geäußert. Der Fraktionsvorsitzende Georg Schmid verteidigt dabei den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann und bekräftigt, dass ein Verbot von solchen "Killerspielen" dringend notwendig sei.

    Georg Schmid: Verbot von Killerspielen dringend notwendig

    Ein Verbot sogenannter Killerspiele hält Georg Schmid, der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, für „dringend notwendig“. Damit unterstützt er Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der dies am Montag gefordert hatte. „Solche brutalen, gewaltverherrlichenden Spiele führen zur Verrohung unserer Gesellschaft. Es ist richtig, dass der Freistaat Bayern entschieden dagegen vorgehen will“, so Schmid.

    „Menschenverachtende Killerspiele, bei denen Menschen bei lebendigem Leibe verbrannt werden oder aus purer Mordslust gemeuchelt werden sollen, gehören nicht auf Computer und Spielekonsolen. Es ist mir völlig unverständlich, wie man solche Spiele verteidigen kann“, erklärte Schmid.
    Die Kritik, eine Wachstumsbranche wie die Computerspiel-Industrie werde durch das Vorgehen pauschal verurteilt, wies Schmid zurück: Rund 95 Prozent der Computerspiele seien unbedenklich, betonte Schmid. „Die Computerspiel-Hersteller sind am Medienstandort Bayern sehr herzlich willkommen.“ Bayern bemühe sich derzeit, den Deutschen Computerspielpreis nach München zu holen und auf diese Weise die Computerspiel-Industrie zu fördern. Die Bayerische Staatsregierung als „Spiele-Killer“ zu diffamieren, sei „völlig abwegig“.


    Die PC Games fordert weiterhin alle volljährigen Computer- und Konsolenspieler dazu auf, den Protestbrief zu unterschreiben und an ihren Abgeordneten bzw. Kandidaten zu senden.

    Quelle: COD Infobase
    Geändert von CampKiller (07.09.2008 um 11:19:26 Uhr)

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