Gefälschte Sicherheitssoftware
Foto vergrößern cid Düsseldorf - Bei plötzlich eingeblendeten Warnmeldungen, die Anweisungen enthalten, …
Plötzlich auftauchende Meldungen wie "Sie haben einen Virus auf Ihrem Computer" versetzen die meisten PC-Nutzer spontan in Angst, und die ist bekanntlich ein schlechter Ratgeber. Denn meist folgt auf diesen Warnhinweis der Rat, man könne das aktuell festgestellte Problem lösen, indem man eine Anti-Virensoftware installiert. Die kostet natürlich Geld und taugt so gut wie nichts. Im Gegenteil: Lässt sich ein Nutzer in die Falle von sogenannter Scareware locken, kann das weitreichende Folgen haben. Der Schaden in Höhe von meist 35 bis 50 Euro, den ein Nutzer für ein vermeintliches Sicherheitsprogramm zahlt, wäre ja noch zu verkraften. Aber professionelle Scareware ist in der Lage, bereits installierte IT-Security-Programme auszuschalten, warnt die Redaktion der Computerzeitschrift "c't", die in einem aktuellen Sonderheft die Mechanismen von Scareware beleuchtet.;
Reguläre Antiviren-Software erkennt Scareware leider nur sehr schwer, weil sich das Programm nicht so verhält wie andere Schadsoftware. Es verschickt keine Spammails und spioniert auch keine Passwörter aus. Auch rechtlich ist den Versendern von Scareware nur sehr schwer beizukommen. Denn die Nutzer haben der Installation einer solchen Software und den AGB freiwillig zugestimmt. Außerdem ist gut gemachte Scareware nicht einmal völlig wirkungslos, weil sie sogar wirklich echte Viren entdecken kann. Die findigen Urheber unterhalten aber freilich keine eigenen Security-Center, in denen viele Softwareexperten seriöser Firmen die täglich neu auftauchende Malware analysieren und Antivirensignaturen schreiben. Sie kopieren einfach dreist legale Elemente kostenloser Antivirensoftware und bauen diese in ihre Scareware ein.
Quelle: yahoo.nachrichten.de


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