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USA und EU Üben scharfe Kritik an China
USA und EU üben scharfe Kritik an China
Foto: dpa
Peking (dpa) - Die Schläge gegen ausländische Journalisten in Peking lösen Empörung aus. Die EU und die USA verurteilten das gezielte Vorgehen der chinesischen Sicherheitskräfte. Derweil riefen die Organisatoren der «Jasmin-Proteste» zu neuen Aktionen auf.
Nach den Festnahmen ausländischer Korrespondenten, die über geplante Proteste berichten wollten, kritisierte die EU-Delegation «körperliche Gewalt, Einschüchterung und Festnahmen ohne Erklärung». US-Botschafter Jon Huntsman sprach von «illegalen Festnahmen»: «Diese Art von Schikane und Einschüchterung ist inakzeptabel und höchst beunruhigend.»
Die unbekannten Organisatoren der «Jasmin-Bewegung» in China riefen zu neuen «Spaziergängen» am nächsten Sonntag anlässlich der Eröffnung der Jahrestagung des Volkskongresses auf. Trotz der massiven Sicherheitsvorkehrungen am vergangenen Sonntag, die Proteste in zwei Dutzend Städten sofort im Keim erstickten, hieß es in einer Erklärung im Internet, die Aktionen hätten «unsere anfänglichen Erwartungen bei weitem überstiegen». Wer hinter der über soziale Netzwerke verbreiteten Erklärung steckte, blieb weiter unklar.
Nach den Festnahmen und Attacken auf Journalisten kamen der US-Botschafter und EU-Diplomaten jeweils mit Betroffenen zusammen. Huntsman und die EU-Delegation forderten Chinas Regierung auf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und die Rechte der ausländischen Journalisten zu achten. Reporter von mindestens 16 Medienorganisationen wurden am Sonntag festgenommen, verprügelt, misshandelt oder ernsthaft an der Arbeit behindert, wie die Vereinigung der Auslandskorrespondenten (FCCC) berichtete.
Quelle:News & Nachrichten - aktuelle Meldungen & Informationen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Sport, Medien, Gesundheit, Technik, Auto, Reisen & Leben | news.de
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