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Call of Duty: Modern Warfare 3 - Über 20 Millionen Verkäufe erwartet
Trotz des brodelnden Kampfes um die vielfach erwähnte Egoshooter-Krone soll Modern Warfare 3 laut Analyst Michael Pachter erneut alle Rekorde brechen und den Vorgänger – Call of Duty: Black Ops - mit über 20 Millionen erwarteter Verkäufe in den Schatten stellen. Gleichzeitig schränkt EA die Vertriebswege für Battlefield 3 ein.
Trotz der starken Konkurrenz von Wettbewerber Electronic Arts soll der neue Call of Duty Titel erneut der Kassenschlager im Herbst 2011 werden. So habe Modern Warfare 3 laut Wedbush' Morgans Analyst Michael Pachter das Potential, die 20 Millionen-Marke von Black Ops noch zu übertreffen. Diese beachtliche Verkaufszahl sei vor allem dank des Netzwerk-Effekts von über 17 Millionen Spieler entstanden, die BO wöchentlich online zocken.
Trotzdem wird Activision's neuer Egoshooter einem laut Pachter starken Battlefield 3 gegenüberstehen, welches die 6,5 Millionen verkaufte Einheiten des letzten Battlefield-Titels leicht übertreffen wird. Ein hoher Durchschnitt in den Reviews könnte zusammen mit den eher negativen Reaktionen der Fangemeinde auf den neuen „Elite“-Service einige Call of Duty Spieler zum Wechsel bewegen und negative Auswirkungen auf Activision's Aktienkurs haben, so Pachter.
Ob er Recht behält wird sich noch rausstellen, auch wenn man für seine Aussage nicht wirklich Analyst sein muss. Generell sind Aussagen von Analysten mit Vorsicht zu genießen (wir berichteten), denn sie kleiden lediglich relativ sichere Wahrscheinlichkeiten in nebulöse und „hochspannende“ Spekulationen.
Darüber hinaus wurde bekannt, dass Battlefield 3 nicht über Steam erhältlich sein wird. Nach dem Entzug der Vertriebsrechte für mehrere EA-Titel - unter anderem Crysis 2 - wurde Steam mittlerweile für alle neueren Titel als Vertriebsplattform entfernt. Offenbar gibt es Unstimmigkeiten, die erst behoben werden müssen. Ein Statement aus dem Steam-Support:
Zitat
“Jeder Retailer darf unsere Spiele verkaufen, aber wir übernehmen die direkte Verantwortung für das Bereitstellen von Patches, Updates, Zusatzinhalte und andere Services für Einzelspieler und Communities, die unsere Spiele spielen. Diese Spieler connecten zu unseren Servern, so dass wir sie mit dem bestmöglichen Service versorgen wollen. Dies funktioniert sehr gut bei unserer Partnerschaft mit Gamestop, Amazon und anderen Online-Händlern.
Doch wenn ein Download-Service den Publishern verbietet, die Spieler direkt mit neuen Patches, neuen Leveln, Items und weiteren Services zu versorgen – stört es unsere Möglichkeiten, die Spieler einen laufenden Support zu bieten, den sie erwarten. Im Augenblick ist dies nur bei einem Download-Service der Fall. Während EA ihnen das volle Portfolio anbietet haben sie sich dazu entschieden, nicht alle unserer Spiele zu veröffentlichen. Wir hoffen eine beiderseitig zufriedenstellende Lösung für dieses Problem zu finden.
Wer nun genau weswegen die Spiele anbietet oder nicht, wird aus dem Statement nicht wirklich ersichtlich. Klar ist nur: EA will aktuell nichts mehr über Steam vertreiben, bis man sich geeinigt hat.
Natürlich hätten die Probleme laut EA nichts mit der neuen Vertriebsplattform von EA zu tun, die neben dem reinen Download von Spielen auch ein neuartiges Netzwerk-Erlebnis für seine Kunden bieten will. Alles Dinge die Steam bereits bietet, aber wohl in Konkurrenz zum neuen Stern am Plattform-Himmel steht. In die Röhre schaut mal wieder nur der Kunde, dem ein weiterer gewohnter Vetriebsweg hiermit genommen ist.
Quell1 CallofDutySeries.de
Quelle 1 & Quelle 2
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