Computerspiele an der Schule: Ein Lehrer aus NRW wagt das Experiment
Der Lehrer Christoph Brüning ließ Schüler im Unterricht spielen und sie das Erlebte danach analysieren - wie Literatur. Oder Filme.

Christoph Brüning, Lehrer aus Nordrhein-Westfalen.
Computerspiele im Schulunterricht? Das funktioniert? Ja, sagt Christoph Brüning, Lehrer in Nordrhein-Westfalen. Man habe keine andere Wahl, als Computerspiele mit in den Unterricht einzubeziehen, schließlich gehören Sie zur Lebenswirklichkeit der Schüler, so Brüning im Interview mit golem.de. Sein Ansatz geht dabei weit über die populistischen Themen wie Gewalt, Sucht und Jugendschutz hinaus. So untersuchte er mit Oberstufenschülern im Deutschunterricht das Spiel Harry Potter und der Gefangene von Askaban - eine wie er glaubte gute Genre-Mischung für Jungen und Mädchen. Er ließ es wie Literatur und Filme analysieren. Genügend Anhaltspunkte dafür gibt es ja. Wie ist der Transfer vom Buch über den Film bis hin ins Spiel gelungen? Wozu dienen die sogenannten Sidequests? Brüning will den Blick der Schüler für die Hintergrundmechanismen schärfen. Wie ist ein Spiel gemacht? Und warum? Das Interview zum Thema Spiele im Unterricht von golem.de finden Sie im folgenden Stream.
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