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Sam Fisher umgekrempelt
Splinter Cell – Conviction: Sam Fisher umgekrempelt
Ubisoft verpasst seinem Vorzeige-Agenten eine neue Identität: Dreckiger, brutaler und flinker tritt Sam Fisher in „Splinter Cell – Conviction“ auf. Die Redaktion spielte Probe.
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Video: Splinter Cell – Conviction
Der verbitterte Agent: Ohne Auftrag und ohne Team im Rücken jagt Fisher die Mörder seiner Tochter.
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Im Jahr 2002 ging Sam Fisher zum ersten Mal auf Terroristenjagd – damals noch exklusiv für die erste Xbox-Generation. Inzwischen hat „Splinter Cell“ alle Konsolen infiltriert. Trotzdem schien der Serie in den vergangenen Jahren die Puste auszugehen: Der Ableger „Double Agent“ war unter Fans wie Kritikern sehr umstritten. Mit „Conviction“ wagt Ubisoft Montreal einen Neuanfang und bricht ganz bewusst mit vielen bewährten Elementen früherer Teile. Die Redaktion schlüpfte für einen Level in die Haut des neuen Sam Fisher.
Neues Interface, neue Spielzeuge
Fisher lauert vor einem Fabrikgebäude. Darin sollen Terroristen eine EMP-Bombe lagern, die sie auf einem internationalen Gipfeltreffen zünden wollen. Nettes Detail: Statt den Missionsnamen „Verschaffe dir Zugang in die Lagerhallen“ schnöde einzublenden, erscheint er als Projektion auf der Hauswand. „Splinter Cell – Conviction“ kommt fast vollständig ohne Anzeigen aus. Lediglich ein kleines Feld im unteren rechten Eck zeigt Sams Ausrüstung und die neue „Markieren und Ausschalten“-Funktion an. Da Fisher nicht mehr für die Geheimorganisation Third Echelon arbeitet, geht er ohne seine übliche Ausrüstung an den Start. Statt seines Nachtsichtgeräts trägt er eine Sonarbrille bei sich. Der Vorteil: Mit ihr blickt er durch feste Objekte.
Bildergalerie: Splinter Cell – Conviction
Screenshots: Splinter Cell – Conviction
28 Bilder
Flinker Schleicher
Die Handhabung des Agenten änderte Ubisoft ebenfalls: Sam Fisher schleicht nun deutlich schneller. Drücken Sie im Laufen die linke Schultertaste, rutscht der Agent in Deckung. Das Spiel erkennt automatisch die Höhe der Objekte und passt Fishers Position entsprechend an. Das macht den Spielverlauf merklich flotter und weniger kompliziert. Das bekommen Ihre Widersacher zu spüren: Zwei nichtsahnende Wachen sichern den Eingang zur Fabrik. Beim Hervorblicken aus dem Versteck erscheint ein langsam kleiner werdender Halbkreis um das Fadenkreuz. Er zeigt die Aufmerksamkeit der Gegner an. Ist er verschwunden, ist auch Fishers Deckung aufgeflogen.
Der neue Sam Fisher ist im Verhör wenig zimperlich.
Harte Umgangsformen
Jetzt kommt die „Markieren und Ausschalten“-Funktion zum Einsatz: Auf Tastendruck markieren Sie die Ganoven. Drücken Sie auf die Y-Taste, schnellt Sam aus seiner Deckung hervor, feuert zwei präzise Schüsse ab – Volltreffer. Diese Killer-Funktion verdienen Sie sich durch das lautlose Töten von Gegnern im Nahkampf. Damit die Technik nicht übermächtig wird, schalten Sie maximal drei Feinde (oder Objekte wie Lampen) pro Aktion aus.
Ein letzter Schurke wartet noch. Fisher packt ihn am Schlafittchen und beginnt mit einem Verhör: Hierbei interagieren Sie in einem abgesperrten Areal mit der Umgebung. Um die Zunge des Häschers zu lockern, schlagen Sie den Schädel Ihres „Gesprächspartners“ zum Beispiel gegen eine Autotür oder einen vermoderten Kühlschrank. Das Geschehen erinnert an Verhörszenen aus den letzten „James Bond“-Filmen – hart, dreckig, brutal. Das Gespräch endet in der Vorschau-Version denkbar blutig: Sam rammt dem Russen ein Messer in die Hand und nagelt ihn damit an einem der Objekte fest.
Die „Letzte bekannte Position“-Technik im Einsatz: Entdecken Gegner Fisher, bleibt sein Umriss an dieser Position.
Finaler Zugriff!
Auch beim Klettern macht sich die entschlackte Steuerung bemerkbar. Behände hangelt sich Fisher an Rohren entlang. In einem Nebenraum belauscht der Agent ein Gespräch zwischen den russischen Terroristen und einer amerikanischen Wissenschaftlerin. Ihr darf nichts geschehen, daher ist Feingefühl gefragt. Hinter einer Kiste wartet Sam auf die erste Wache. Ein leichter Rausch-Filter wie in „Silent Hill 2“ zeigt an, dass der Held unsichtbar ist. Ein Tastendruck genügt, um den feindlichen Soldaten außer Gefecht zu setzen. Trotzdem haben die übrigen Männer Sam Fisher bemerkt.
Ein weißer Schatten – „Letzte bekannte Position“ genannt – erscheint und zeigt an, wo die bösen Buben Sie vermuten. Sie werden zunächst dort nachsehen und erst nach einigen Sekunden die nähere Umgebung absuchen. Währenddessen greift Sam in den Gimmick-Rucksack: Aus einer neuen Deckung heraus wirft er eine Blendgranate und sprintet zur nächsten Wache. Er überwältigt sein Opfer und nutzt es als menschlichen Schutzschild. Mit gezückter Kanone legt der Spezial-Agent einen weiteren Bösewicht schlafen, schlägt den letzten Gegner k.o. Und damit endet die Demo von „Splinter Cell – Conviction“ – schade!
Tom Clancy's Splinter Cell - Conviction
Plattform:
Datum:
25.02.2010
Preis:
ab € 56,90
USK:
ausstehend
Preis:
ab € 45,50
Erster Eindruck: Splinter Cell – Conviction
Die Veränderungen stehen Sam Fisher gut. „Conviction“ wirkt moderner, in sich offener. Die unnötig komplizierte Steuerung wurde entschlackt und orientiert sich nun an Action-Spielen wie „Uncharted 2“ oder „Gears of War 2“ (in Deutschland indiziert). Auch die neuen Kampf-Techniken wie „Markieren und Ausschalten“ und „Letzte bekannte Position“ fügen sich gut in das Spiel ein. So sinnvoll diese Neuerungen sind, auf eines sollten sich Serien-Veteranen einstellen: Der typische „Splinter Cell“-Spielablauf ist mit dem neuesten Ableger Geschichte.
Erscheinungstermin „Splinter Cell – Conviction“: 25. Februar 2010 für PC und Xbox 360. Eine Playstation-3-Version ist laut Ubisoft (noch) nicht in Planung. (ob)
Quelle: COMPUTER BILD: Tests, Downloads, Ratgeber & Kurse, Kaufberatung, Video
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AW: Sam Fisher umgekrempelt
Ich find es klasse. Is ma wieder zeit für ein neuen teil. Werd´s wahrscheinlich kaufen (wenn es der geldbeutel aushält).
DAS LEBENIST KEINPONNYHOF!!!
Wer rechtschreibefehler findet, darf sie behalten!!!
"wer abends säuft kann früh auch arbeiten" ist quatsch! wer abends vögelt kann am nächsten morgen auch nicht fliegen!
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