Red Orchestra: Heroes of Stalingrad - Mehr Details zum Ostfront 41-45-Nachfolger

Einer der besten Multiplayer-Shooter der letzten Jahre bekommt einen Nachfolger. Wir haben mehr Details zu Red Orchestra: Heroes of Stalingrad ausgegraben.

Trubel begleitete die Ankündigung von Red Orchestra: Heroes of Stalingrad. Von den Artikeln einiger US- und UK-Magazine über das Spiel wurde Entwickler Tripwire Interactive völlig überrumpelt. Erst Tage späte folgte dann eine offizielle Pressemitteillung zum Nachfolger des überaus beliebten Mehrspieler-Shooters Red Orchestra: Ostfront 41-45 (Test hier). Viel war darin aber nicht zu erfahren. Wir sagen Ihnen, was Tripwire wirklich mit Heroes of Stalingrad vor hat.



Herausragendes Merkmal des ersten Teils war das realistische Waffen- und Treffersystem. Spieler mussten gekrümmte Flugbahnen von Projektilen mitberechnen. Ein Lungenschuss bedeutete das sichere Aus, eine Schulterverletzung hingegen konnte schnell verbunden werden. Ähnlich realistisch soll auch Heroes of Stalingrad ausfallen. Allerdings soll der Einstieg leichter fallen. Beim ersten Teil, so Tripwire gegenüber PC Gamer UK (Ausgabe Juni 2009), seien noch viele Spieler schnell frustriert ausgestiegen. Wer aber am Ball blieb, wurde mit einer ganz neuen Shooter-Erfahrung belohnt. Diesmal wollen die Entwickler die Lernkurve niedrig halten ohne aber den Realismus zu opfern.

Heroes of Stalingrad spielt, wie der Name schon sagt, im Stalingrad des Zweiten Weltkriegs. Die Fortsetzung bietet, anders als Ostfront 41-45, eine Einzelspieler-Kampagne, in der Sie entweder als Deutscher oder Sowjet die Schlacht um die zerbombte Stadt miterleben. Zudem gibt es nun einen Skirmish-Modus, in dem bis zu zehn Spieler im Koop gegen KI-Mannschaften antreten - ohne Respawn!

Auch neu ist das Cover-System: Mit einem Druck auf die Strg-Taste ducken Sie sich hinter Betonwände oder andere Hindernisse, um den Kugeln des Feindes zu entgehen. Hinzu kommen Schnell-Befehle für Ihre Kameraden, die Sie mithilfe der mittleren Maustaste auslösen. Wer will, kann zudem alle Bildschirmanzeigen ausblenden, um tief in den Realismus des Spiels einzutauchen. Red Orchestra: Heroes of Stalingrad soll 2010 für den PC erscheinen. Bilder oder Videos liegen uns bis jetzt nicht vor.