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Feldwebel
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Testbericht Empire: Total War
Hier mal ein Fazit von Empire: Total War:
Fazit:Wie spät ist es? Was, wieso ist es schon Dienstag? Und warum die Scheidung? Hey, kann die nicht warten, bis ich Moskau erobert habe? Ich will euch ja nicht Angst und Bange machen, aber Empire: Total War ist ein gigantisches Biest von einem Strategiespiel, ein Zeit- und Beziehungskiller ersten Grades. Wer sich einmal in seine epischen Fänge begibt, wird nicht mehr so schnell aus dem unnachgiebigen Rundengriff heraus finden. Vor allem für jene, die auch nur einen Hauch von Interesse für das Zeitalter der Preußen und Musketen haben, öffnet sich Pandoras militärhistorische Box. Ja, die Ladezeiten nerven. Ja, es gibt immer noch unsinnige KI-Manöver und kleine Fehlerchen - aber alles en detail. Und selbst wenn die Kontraliste da unten zu voll für Platin scheint: Wenn ein Entwickler ein dermaßen großes Spektrum anbietet, bleibt das nicht aus. Die ausgezeichnete Leistung besteht darin, dass die Briten ein überaus komplexes Spiel alter Schule weiter verfeinert haben. Brettspielflair und Echtzeitkrieg wurden noch nie so faszinierend zusammen geführt wie in diesem Epos. Das Team von The Creatice Assembly inszeniert hier etwas Großartiges: Nicht nur, dass die rundenbasierte Strategie auf der Karte deutlich mehr Spaß macht als im Vorgänger und angenehm an Civilization erinnert, auch die spektakulär inszenierten Landschlachten profitieren von den neuen taktischen Möglichkeiten zwischen Kanonendonner, Musketenqualm und Säbelgerassel: Hier marschieren alle Distanzen und Waffengattungen sowie viele Formationen und Schlachtordnungen eines Zeitalters auf. Man kann sich gar nicht satt sehen an diesem historischen Panorama. Außerdem lässt sich der Gegner nicht mehr so leicht überrumpeln wie im Vorgänger. Ich rate allen Veteranen, von Beginn an auf "schwer" zu spielen, denn dann sind die Schlachten eine echte Herausforderung. Und erstmals sind auch Seegefechte möglich, die eine ganze eigene maritime Taktik zwischen Wind und Breitseite verlangen, die man erstmal verinnerlichen muss. So, genug geredet, ich muss regieren, marschieren, forschen, erobern! Um es leicht abgewandelt mit Meister Sun Tzu zu sagen: "Eile mit Empire: Total War dorthin, wo dich deine Familie am wenigsten erwartet."
Pro
duales Spielkonzept vereint Runden- & Echtzeitstrategie
riesiger Schauplatz von Indien bis Amerika, von 1700 bis 1799
Krieg, Aufbau, Diplomatie & Handel
erstmals taktische Echtzeit-Seegefechte
Landschlachten mit allen Waffengattungen
motivierende Forschungsbereiche
jederzeit pausierbar für Befehle
sehr nützlicher Manöverkompass
Truppen gewinnen Erfahrung & Fähigkeiten
Spionage, Attentate, Sabotage
viele authentische Formationen & Militärtechniken
authentische Auswirkungen in der Schlacht inkl. Moralverlust
viele gute militärische KI-Konter ab der schweren Stufe
lebendig animierte Gefechte
Rebellionen & Aufstände
neue territoriale Kontrollzonen
Infrastruktur spielerisch wichtig
Häfen & Routen blockierbar
umfangreiche Einstiegskampagne
interaktive Ratgeber mit Sprachausgabe
gute Umgebungsgeräusche, erhabener Soundtrack
verbesserte Diplomatie & Außenpolitik
viele Zoom- & Kamera-Optionen
Zäune und Mauern als Deckung nutzbar
Häuser, Ruinen und Kirchen zum Verschanzen
sehr gute deutsche Lokalisierung
Multiplayer-Gefechte für bis zu acht Spieler inkl. Online-Rangliste
Sonstiges
mehrere Schwierigkeitsgrade
frei belegbare Steuerung
historisch geprägte diplomatische Ausgangssituationen
einzelne Gefechte & Kampagnen
diplomatisches Verhältnis mathematisch nachvollziehbar
sinnvolle Bau- & Steuerautomatismen
gute Gebäude- & Personenübersichten
Prestige- & Eroberungssiege möglich
viele historische Details & Ereignisse
zig Nationen und Einheiten wählbar
zig Kanonen- & Munitionstypen
interessante Kampfstatistiken
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Kontra
lange Ladezeiten
einige unsinnige KI- Aktionen
nicht alle Gebäude taktisch nutzbar
nur drei historische Einzelschlachten
Sonstiges
Herrscher ohne Mimik & Gestik
online nur einzelne Gefechte, kein globaler Kartenmodus
einige Clipping- & Kollisionsfehler
kleine Kontrollzonen- Fehler
einige falsche Belagerungsanimationen auf der Strategiekarte
einige abstruse diplomatische Antworten
Postieren von Truppen auf Wehrgängen hakelig
Nachschub spielt keine Rolle
kein interaktives Nachschlagewerk
Aktivierung über STEAM notwendig
etwas oberflächliche Gefechtsübungen
historische Zitate teilweise holprig übersetzt
Verstärkung spielt in Kampfstatistik keine Rolle
Wer den gesamten Testbericht lesen will kann mal hier klicken.
Quelle: 4players
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