Medal of Honor : Moralische Bedenken gerechtfertigt ?
Kriegs-Shooter, welche in der Neuzeit spielen, sind beliebter den je. Moderne Waffen, Fahrzeuge und authentische Orte des Geschehens vermitteln dem Gamer das Gefühl, hautnah in den Krisengebieten dieser Welt für Recht und Ordnung im Kampf gegen das Böse teilhaben zu dürfen. Das dabei seitens der Entwickler moralische Grenzen überschritten werden durften wir bei Call of Duty schon erleben. Die Flughafenmission in Modern Warfare 2 ging einigen Leuten dann doch zu weit. Selbst Regierungen, in dem Fall die russische, intervenierten gegen dessen Inhalt.
Mit Medal of Honor gehen die Entwickler nun einen Schritt weiter. Man darf in die Rolle der Taliban schlüpfen und kämpft gegen Alliierte Einheiten.
Und schon melden sich deren Millitärs zu Wort und wollen das Game verbieten oder rufen, wie im Fall England, zum Boykott zum Kauf des Spieles auf.
Ganz Unrecht kann man diesen Leuten dabei gar nicht geben. Täglich verlieren ausländische Soldaten, darunter auch deutsche, ihr Leben. Und nun kann man sogar nachspielen, als international geächtete Taliban auf eben diese zu schießen.
Womöglich ein Schlag ins Gesicht all derjenigen, wo Ehemänner, Väter oder Kinder im Afghanistan-Krieg im Einsatz sind oder gar ihr Leben schon verloren haben. Ein ziemlich zweischneidiges Schwert.
Publisher EA hingegen verteidigt Medal of Honor damit, dass das Spiel nur die Tatsache reflektiere, dass jeder Konflikt zwei Seiten habe. Auch das kann man nicht von der Hand weisen da schon tausende unschuldige Zivilisten gestorben sind.
Wie ist Eure Meinung zu diesem unserer Ansicht nach sehr brisantem Thema ? Wir sind auf Eure Meinungen gespannt.


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